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Aufruf: SOLIDARISCHER SHUTDOWN JETZT!

Solidarischer Shutdown jetzt!
Maßnahmen für die Menschen statt für Wirtschaft und Konzerne!

Der Senat hat eine nächtliche Ausgangssperre ab Karfreitag verhängt. Damit wird ein weiterer Teil des Privatlebens durch eine Maßnahme eingeschränkt, die sich bisher als kaum wirksam herausgestellt hat. Die Infektionen passieren nicht nach 21:00 auf der Straße. Sie passieren in vollen Bussen und Bahnen auf dem Weg zur Arbeit! In Betrieben und Großraumbüros! Die Pandemiebekämpfung wird auf dem Rücken der arbeitenden Menschen ausgetragen, die sich jeden Tag für die Profite der Wirtschaft in Gefahr bringen.

Fast 3 Millionen Infektionen und über 75.000 Tote allein in Deutschland – das ist das Ergebnis einer desaströsen staatlichen Coronapolitik, die das Privat- und Kulturleben im ewigen Wischi-Waschi-Lockdown hält, während Industrie und Großbetriebe noch immer geschont werden. Auch die Impfstoffe werden durch Patente geschützt, um den Pharmafirmen Gewinne zu sichern. Ergebnis sind Verzögerungen bei der Produktion, die einen flächendeckenden Einsatz bis jetzt verhindert haben. Es reicht!

Wir wollen eine andere Politik gegen die Corona-Pandemie: Wirksam, konsequent und vor allem solidarisch! Die Querdenker verbreiten irrationale Verschwörungstheorien und bieten rechten, menschenfeindlichen Kräften eine Bühne. Wir stellen uns entschlossen dagegen und stehen für eine gemeinsame, gesamtgesellschaftliche und sozial gerechte Perspektive ein.

Konkret fordern wir:

  • Fabriken, Büros, Betriebe, Baustellen, Schulen müssen geschlossen werden, bis die Infektionszahlen endlich unten sind! Und das bei voller Lohnfortzahlung! Keine Kündigungen!
  • Keine Ausgangssperren, lasst die Leute rausgehen!
  • Das Gesundheitssystem muss in öffentliche Hand und ausfinanziert werden! Mehr Geld und mehr Personal! Keine Profite mit unserer Gesundheit!
  • Die Patente auf die Impfstoffe müssen aufgehoben werden!
  • Menschen, die kein Zuhause haben, müssen sicher untergebracht werden. Hotels für Bedürftige öffnen! Mieten aussetzen, niemand darf seine Wohnung verlieren!
  • Schutzmittel wie Masken, Desinfektionsgel und Selbsttests müssen kostenlos zur Verfügung gestellt werden!
  • Wir brauchen zur Finanzierung der Maßnahmen eine sofortige Vermögensabgabe!
  • Auflösung aller Sammelunterkünfte für geflüchtete Menschen, insbesondere der Erstaufnahme-Einrichtung in Rahlstedt. Unterbringung in Wohnungen oder übergangsweise in leeren Hotelzimmern, wo ein wirksamer Schutz vor einer Corona-Infektion möglich ist.
    Wir rufen auf zur Kundgebung
    Freitag, 2. April, 19.00 Uhr, Rathausmarkt

[Wir nehmen den Infektionsschutz auf der Kundgebung sehr ernst: Bitte tragt medizinische Masken und haltet die Abstände untereinander ein. Rechte Gruppierungen und Verschwörungstheorien haben keinen Platz auf der Kundgebung!]

Dieser Aufruf wird unterstützt von:

Zero Covid Hamburg, DIDF Hamburg, Interventionistische Linke Hamburg, Internationaler Jugendverein Hamburg, DIDF-Jugend Hamburg, Campusgrün Hamburg, Die Falken Hamburg, Seebrücke Hamburg, Jour Fixe – Gewerkschaftslinke Hamburg, Gruppe für den organisierten Widerspruch (GROW), DKP Hamburg, Jugendrat Hamburg