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PUSH – Für das Grundrecht auf Wohnen

Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. “Push” wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen. Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. “Städte werden zum Spielplatz für Reiche. Haushalte mit mittlerem, niedrigem und armem Lebensstandard werden aus den Städten verdrängt.” sagt Leilani. Großkonzerne nutzen Immobilienspekulation und Gentrifizierung um Profit aus einem menschlichen Grundbedürfnis zu schlagen.

Wir möchten den Dokumentarfilm von Frederik Gerrten schauen und danach mit Marc Meyer (Mieter helfen Mietern) und Michael Wetzel (Mieter*inneninitiative Wrangelstraße) über die Situation in Hamburg sprechen.

19.2.2019 – 20:00 Uhr – 3001 Kino
Tickets (5€ Soli) gibt es im Vorverkauf über uns und an der Abendkasse, Reservierungen sind über die Website des 3001 Kino möglich.

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